„Das Schwarze Auge“ ist ein seit 1984 bestehendes so genanntes „Pen & Paper“-Rollenspiel. Ein Pen&Paper-Rollenspiel macht seinen besonderen Reiz dadurch aus, dass man sich in einen selbst erdachten Charakter versetzt, dessen Denken und Handlungen stimmig darstellt und somit zum Protagonisten einer Geschichte wird, die sich bei allen Beteiligten nur in der Fantasie abspielt.
Während man bei einem Brettspiel auf den Spieltisch und bei einem Computer-Rollenspiel auf eine festgelegte räumliche Umgebung begrenzt ist, benötigt man für eine Pen&Paper-Rollenspiel nur seinen Charakterbogen, einen Stift und ein paar Würfel und vor allem: Phantasie! Denn der Phantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt!
Um der unermesslichen Weite der Phantasie der Spieler jedoch einen gewissen Rahmen zu geben, existieren Regelsysteme und Hintergrundbücher für Das Schwarze Auge. Die Geschichten, in denen man selbst zum unsterblichen Held aus Sagen und Legenden werden kann, werden in sog. „Abenteuerbüchern“ entwickelt, die den Spielern von einem Spielleiter, dem „Meister“, präsentiert werden. Dies haben erst einmal fast alle Pen&Paper-Rollenspiele gemeinsam, mal lassen sie dem Spieler mehr, mal weniger Freiheiten.
Das deutsche Rollenspiel „Das Schwarze Auge“ zeichnet sich nach Meinung von Fans und Autoren aber durch eine weitere, ganz besondere Komponente aus, die als dessen wesentliches Alleinstellungsmerkmal gilt: Die lebendige Spielwelt Aventurien, die seit mehr als 25 Jahren von Hunderten begeisterter Spieler und Autoren in unzähligen Publikationen entwickelt wurde. Mit seiner stetig fortlaufenden Geschichte, die in sämtlichen Publikationsformen, sei es in Abenteuerbüchern, Romanen, Hörbüchern oder dem regelmäßig erscheinenden Magazin „Aventurischer Bote“ weitergesponnen wird, können die Spieler Anteil an den Geschehnissen in Aventurien nehmen – und durch das Spielen selbst zu einem Teil davon werden!
Von den eisigen Weiten des Nordens über endlose Steppen und Tundren, die fruchtbaren Lande der mittleren Reiche bis hin zu den Wüsten und Regenwäldern des Südens lassen sich in Aventurien überall unzählige Abenteuer erleben, gleich ob man gerne einen Ritter, eine Hexe, einen Zauberer, eine Jägerin, einen Zwerg oder eine Elfe darstellen möchte. Man kann zum Beispiel Prinzessinen retten, Mordfälle lösen, Drachen erschlagen, gegen die Schergen den Dämonenmeisters Borbarad antreten oder einfach nur mit ein paar Freunden in einer Taverne dem Glücksspiel frönen. Grenzen gibt es keine, getreu dem bereits 1984 von den DSA-Gründern ausgegebenen Motto: „Wir tragen euch ins Land der Phantasie!“
1995 startete die Romanreihe zum Schwarzen Auge, beginnend mit „Der Scharlatan“ aus der Feder von DSA-Gründer Ulrich Kiesow. Bis heute sind rund 120 Romane, unter anderem von heute so erfolgreichen Autoren wie Bernhard Hennen, Thomas Finn oder Karl-Heinz Witzko erschienen. Die Reihe wird von Fantasy Productions stetig fortgesetzt und seit 2008 auch durch Novellenreihen ergänzt, von denen „Hundstage“ nun die zweite ist.
Weitere Informationen zu DSA und Aventurien finden sich im Internet zum Beispiel unter www.dasschwarzeauge.de, www.ulisses-spiele.de oder www.alveran.org.
Informationen zur Romanreihe des Schwarzen Auges sind unter www.fanpro.org zu finden.






